19.11.2014, 14:42 Uhr
Nepal
von Ulrike Karthe

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Mera Peak 6461m – ein Ausblick auf das Dach der Welt

Das schönste in den Bergen ist für mich die Ruhe und dieses langsame Wandern, seinen Gedanken freien Lauf lassen zu können…einfach genießen können, ohne Streß und (fast) ohne Medien der heutigen schnelllebigen Zeit.

Als “Tiefland-Pflänzchen” bin ich mit Sicherheit kein 8000er Aspirant, aber diesen Bergriesen einmal gegenüber zu stehen, um ihre Faszination wirklich verstehen zu können, das war das Ziel meiner Reise ins Khumbu-Himal Gebiet in Nepal.

Mit viel Vorfreude und auch einer allmählichen Müdigkeit vom Wochenalltag wollte ich am 18.10.14 pünktlich 13.11Uhr mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen fahren. Doch die Herausforderungen bei meinen Reisen beginnen ja immer schon am Anfang. Diesmal mit einem 50stündigen Bahnstreik bei dem überhaupt nichts ging. :-)

21.07.2013, 22:00 Uhr
Pik Lenin
von Ulrike Karthe

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Pik Lenin (7134m) – dieser Berg ist jeden neuen Versuch wert

Am 2.Juli 2013 begann mein neues Abenteuer in die traumhaft schöne Welt der Berge. Diesmal wartete der Pik Lenin mit 7134m Höhe auf mich. Dies ist der höchste Berg der Transalai-Kette im nördlichen Teil des Pamir (Zentralasien) und hinter dem Pik Kommunismus (7495m) der zweithöchste Gipfel dieses Gebirges.

Zugegeben es ist ein enormer Komfortverzicht: kein weiches, kuschliges Bett, kein ausgiebiges Duschen, ein gebudeltes Loch als Toilettenersatz, schnarchender Lärm aus dem Nachbarzelt. :-) Und dennoch was kann es Schöneres geben als eingemummelt im Daunenschlafsack unter einem faszinierenden Sternenhimmel einzuschlafen und in der Morgendämmerung aufzuwachen mit einem traumhaften Blick auf die Faszination der Berge. Zurückzufinden zu sich selbst, sich immer wieder bewußt zu werden wie klein jeder Einzelne auf dieser Welt doch eigentlich ist und immer wieder eine neue Perspektive auf das eigene Leben zu gewinnen.

08.05.2013, 20:12 Uhr
Touren
von Ulrike Karthe

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ABC für Höhenbergsteiger am Sustenpass im Berner Oberland

Zur Vorbereitung meiner nächsten Bergabenteuer flog ich am 3.5.13 nach Bern-Belp zum ABC für Höhenbergsteiger. Nach tollen Tipps in Sachen Ausrüstung und Equipment sowie der Möglichkeit noch ein paar kleine Schnäppchen zu ergattern, fuhren wir am späten Nachmittag in Richtung Sustenpass zum Steingletscher auf ca.1800Hm. Dort lagen jetzt 2 aufschlußreiche Tage vor uns, in denen uns Urs Hefti, Facharzt für Chirurgie und Orthopädie und Experte in Sachen Gebirgs-und Outdoormedizin, sowie Fränzi Gissler, Geografin mit Spezialgebiet Sport und Umwelt und Dipl.Outdoor Recreation Manager als auch Hausi Bruni, Bergführer, über Höhenmedizin, sinnvolles Training und optimale Ernährung aufklärten. Neben diesem theoretischen Fachwissen durfte das Praktische natürlich nicht fehlen. Somit lagen ein 4-Stufen-Leistungstest, Zelt aufbauen, Schnee schmelzen und Essen kochen, Lauftraining und zum Schluß An-und Abseilen am Berg vor uns.

22.12.2012, 17:01 Uhr
Kuba
von Ulrike Karthe

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Kuba – eine eigene Welt unter der karibischen Sonne !

Nach all meinen Bergabenteuern in dieser Welt dachte ich mir, gönne ich meinen Füßen eine kleine Pause und beweg mich in meinem Urlaub mal radln’t fort. Zumal ich dieses Jahr wieder nicht verschont wurde und mir ein kleiner Haarriss im linken Mittelfuß 4 Wochen Gips einbrachte und das auch noch mitten im Sommer. :-)

Somit hatte ich viel Zeit mein nächstes Reiseziel zu suchen und schließlich landete ich auf Kuba. 1200km in 3 Wochen mit dem Fahrrad durch Zentralkuba – die perfekte Herausforderung für mich und eine ideale Gelegenheit dem tristen Novemberwetter in Deutschland zu entfliehen. Obwohl die erste Aufgabe darin bestand, meine liebe Chefin zu überzeugen, dass ich trotz meiner längeren Verletzungsabstinenz noch soviel Urlaub verdient habe. Zum Glück ist sie ein bisschen so wie ich und kann mein Fernweh nachvollziehen. DANKE ! :-)

22.12.2012, 17:00 Uhr
Kuba
von Ulrike Karthe

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Kuba – hier liegt der Rhythmus im Blut

Ein Ruhetag lag vor uns und somit auch Zeit zum Ausschlafen, doch wenn ‘Frau’ schon mal in der Karibik ist, dann gehört auch der Sonnenaufgang dazu. So war ich schon gegen 6.15Uhr am Strand, um diese einmaligen Augenblicke zu erleben und mit meiner Kamera aufzunehmen. Es ist sicherlich nie das Gleiche, wenn man nicht selbst da war, aber ich hoffe, ihr könnt ein bisschen sehen wie schön es war. :-)

Lange Spaziergänge im Sand, Baden im Meer, Lesen in der Sonne – das war mein Tag ! Doch ich geb zu, so zwischendurch ist das mal ganz erholsam, aber dann muss ich wieder aufs Rad sonst kribbelt es zu sehr in den Beinen. Unersättlich diese Frau – ja so ist und bleibt das !!! Und das ist gut so ! ;-)

Was mir an diesem Ort jedoch nicht gefallen hat, war dieser Massenandrang im all-inclusive Hotel. Ein Geschupse und Gedrängel beim Essen und Trinken, alle wollten die Ersten sein als wenn es später nichts mehr gäbe bzw.jeder am Hungertuch nagen würde. Der Großteil der Urlauber sah nicht danach aus :-) und den eingefleischten Strandlieger erkannte man schon von weitem an seinem Thermobecher, den er sich an der Bar abfüllen ließ, um sich nicht allzu oft von der Liege wegbewegen zu müssen ! ;-)

Ich war froh, nach 2 Nächten wieder weiter zu fahren, da mich hier auch die Moskitos wieder ärgerten und ich vor allem am 2.Abend kaum noch wußte, wo es nicht an meinem Körper juckt – und ich war duschen also hygienisch rein !

30.01.2012, 19:00 Uhr
Ecuador
von Ulrike Karthe

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Auf Entdeckertour in Ecuador Teil I !

Das Leben geht immer weiter wie schwer manche Augenblicke und Zeiten auch sein mögen. Nicht umsonst habe ich mich für den Namen ‘Gipfelsonne’ entschieden – mit einem Lächeln überwindet man jeden noch so tiefen Schmerz.

Wie mein Lebensmotto schon verrät: “Die wirkliche Herausforderung des Lebens liegt darin, niemals aufzugeben !”

Es gibt immer einen Weg, wenn man es will und von ganzem Herzen daran glaubt. Nach diesem turbulenten Jahr 2011 mit vielen Rückschlägen und Tränen, aber auch wunderschönen Momenten, die ich nicht missen will, wartete ein neues Erlebnis fernab der Zivilisation auf mich – die Welt der Vulkane und der Amazonas Dschungel von Ecuador.

30.01.2012, 18:55 Uhr
Ecuador
von Ulrike Karthe

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Entdeckertour Ecuador Teil II

In der Sonne trockneten wir unsere nassen Sachen, richteten unsere, bereits von den Trägern aufgebauten Zelte ein und freuten uns auf das Silvestermenü mit einem Gläschen Wein. Zugegeben wir stießen bereits 18Uhr Ortszeit (24Uhr in Deutschland) auf ein gesundes und glückliches, neues Jahr an, denn bis Mitternacht hätte es wohl kaum einer ausgehalten. Eng aneinander gekuschelt hockten wir am Abend zu vierzehnt im Essenszelt, das wahrscheinlich nur für 10 konzipiert war, und unser 3köpfiges Küchenteam zauberte ein warmes Vorsüppchen, einen leckeren Hauptgang und ein süßes Dessert. Ausholbewegungen bzw. unverhoffte Zuckungen waren beim Essen aber nicht erlaubt, jeder mußte in seinem ‘Tanzbereich’ bleiben. :-) Das gute daran – niemand hat wirklich gefroren ! Und spontane Toilettengänge aus den hinteren Reihen mußten 2 Stunden warten.

30.01.2012, 18:03 Uhr
Ecuador
von Ulrike Karthe

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Entdeckertour Ecuador Teil III

Jetzt begann der erholsame Teil der Reise durch Ecuador, dachte ich jedenfalls. :-)

Ziemlich früh am Morgen und mit einem leckeren Frühstück im Bauch wartete eine Panoramafahrt in Alausi auf uns. Etwa 2h von Riobamba liegt dieses kleine Bergstädtchen in 2356mHöhe und bietet ein wunderschöne Bahnfahrt zur ‘Teufelsnase’ – einem 100m hohen Felsvorsprung indem die Gleise fast übereinander gelegt worden und durch mehrere Spitzkehren miteinander verbunden sind. Diese Zugfahrt gilt heute als echte Touristenattraktion.

Mit traditionellen Tänzen und Handwerkskünsten verzaubern am Ende der Zugfahrt die Einheimischen ihre Gäste aus aller Welt.

15.08.2011, 17:56 Uhr
Allgemein
von Ulrike Karthe

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Mein erstes Beauty – Shooting !

Nach meinem einzigartigen Schweden-Abenteuer im letzten Winter wollte ich in diesem Sommer eigentlich wieder hoch hinaus in die Berge dieser Welt. Leider brachte mich ein Sturz beim Skifahren im April mal wieder ins Krankenhaus – vorderer Kreuzbandriss und Anriss der Seitenbänder im rechten Knie – was für eine ‘Freude’ vor allem für meine Familie und meine Chefin. :-)

Aber da musste ich eben durch und muss es immer noch. Ist doch sehr langwierig nach dem Ersatz durch eine Kreuzbandplastik braucht es Zeit und Geduld wieder eine gute Stabilität ins Kniegelenk zu bekommen.

Geduld – eine meiner Stärken :-)

26.12.2010, 21:02 Uhr
Schweden
von Ulrike Karthe

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mein Huskyerlebnis im schwedischen Lappland

Dieses Jahr sollte für mich genauso enden wie es begonnen hatte – mit einem einzigartigen Naturerlebnis !

Nach längerem Suchen fand ich im Internet Heike und Michi mit ihrem kleinen Unternehmen Burning Snow in Tjappsaive in den Tiefen des schwedischen Lapplands. Beide wanderten vor ein paar Jahren aus, um hier ihr Glück zu versuchen und ich glaube, sie leben ihren ganz persönlichen Traum.

Bevor meine Reise begann, ereilten uns in ganz Europa derartige Wintereinbrüche, dass jegliche Verkehrssysteme zum Teil oder auch komplett zusammenbrachen. Somit bestand die erste Herausforderung schon mal darin, überhaupt nach Arvidsjaur zu gelangen, ohne tagelang festzusitzen. Doch mit nur 3h Verspätung erreichte ich mein Ziel und Heike stand schon bereit, um mich am Flughafen abzuholen.

Es war 15Uhr – schon stockfinster – und mit -17°C knackig kalt. Nach 40 Minuten Fahrt erreichten wir ihr kleines Heimatdorf – Tjappsaive – mit 13 Einwohnern, aber einer Interessengemeinschaft von über 200, die sehr bemüht sind, ihre Region wie einen Schatz zu bewahren.